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Kathrin Haaßengier und Sabine Kirste
21. Juni – 16. August 2009
Kathrin Haaßengier: Objekte und Installationen
Starre Materialien wie Holz oder Metall werden mit weichen Stoffen aus der Massenindustrie (z.B. Schläuche, Kabel, Silikon) kombiniert. Es entstehen körperhafte, organische Formen, die teilweise mit mechanischen Regungen und elektrischen Impulsen konfrontiert oder belebt werden.
Sabine Kirste: Gärten als Orte einer Kunst und NaturästhetikAus mythologischen Wurzeln im Paradies steigen Gärten in den mit Öl auf Leinwand gemalten Arbeiten in die urbane Lebenswelt unserer Gegenwartserfahrung. Sie werden so zu Simulationsräumen für paradiesische Zustände, die ihren Raum gleichermaßen in der urwüchsig-realen als auch in der imaginierten Natur finden.
Sabine Kirste wurde 1979 in Karlsruhe geboren. Von 1999–2000 absolvierte sie ein Magisterstudium in Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Karlsruhe. 2001 wurde sie in die Klasse von Prof. Gustav Kluge an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe aufgenommen, die sie 2006 mit dem Diplom in Malerei / Grafik abschloss. Von 2006 – 2007 war sie Meisterschülerin von Prof. Kluge. 2005 trat sie als Mitbegründerin der Kunstinitiative „V8 Plattform“ in Karlsruhe auf der Eröffnungsausstellung auf, nach ihrem Umzug nach Hamburg 2007 als Mitbegründerin der dort ansässigen Bernstorff-Studios.
1974 in Hannover geboren, studierte Kathrin Haaßengier von 1997 – 2000 an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle bei Prof. Hermann Weber. 2000 – 2003 folgte ein Studium der freien Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Gustav Kluge. Nach dem Diplom 2003 war sie bis 2004 Meisterschülerin bei Prof. Kluge. 2006 erhielt Kathrin Haaßengier ein Auslandsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg. Im selben Jahr war sie Preisträgerin der III. Ellwanger Kunstausstellung. Seit 2004 rege Ausstellungstätigkeit.

