Kunstverein Würzburg

2021


Hauptausstellung: Claudia-Maria Luenig, (Un)durchdringlich05.05. bis 06.06.2020
Sonderausstellung: *INNEN von * GAEBERT * HOCHREIN * LANTENHAMMER * TEMPLINER12.06 – 11.07.2021
Hauptausstellung: Horst Kistner, 52 Years later19.09. bis 02.10.2021
Hauptausstellung: Marc Taschowsky, Piraterie - Malerei und Skulptur13.10. bis 14.11.2021
Hauptausstellung: Verena Freyschmidt, Dorthe Goeden, Begegnungenverlegt auf 2022
Hauptausstellung: Verena Freyschmidt, Dorthe Goeden, Begegnungenverlegt auf 2022
Kooperationsausstellung: Schutzengel und Superhelden16.06. bis 11.07.2021 abgesagt

Hauptausstellung: Claudia-Maria Luenig, (Un)durchdringlich

05.05. bis 06.06.2020

Die Künstlerin beschäftigt sich mit der An- und Abwesenheit des Körpers im privaten als auch öffentlichen Raum. In den textilen Arbeiten wird der abwesende Körper erfasst, die gehäkelte Form orientiert sich direkt am Körper der Künstlerin. Die Abstraktion des Körpers unterstützt die Identifikation des ANDEREN. Man kann nicht nur die abstrakte Form erkennen, sondern die Überlagerung kreiert eine Illusion der Wirklichkeit. Und damit verdeutlichen die Arbeiten, ob Skulpturen oder Zeichnungen, die Grenzen zwischen Körper, Haut und Leib. Das Wirken an der Grenze zwischen dem Selbst und dem Anderen ist die Schnittstelle zwischen dem Individuum und der sozialen Welt.

Die Eröffnungsrede der Kunsthistorikerin Dr. Edith Almhofer finden Sie hier .

Claudia-Maria Luenig (*1957) studierte und lebte 14 Jahre in Australien, seit 1999 in Wien. Sie hat an Ausstellungen u.a. in Deutschland, Frankreich Süd- und Osteuropa und China teilgenommen. Seit 2004 betreibt sie das „basement“ in Wien (viermal Galerie-Preis „Das Engagierte Auge“).

Abbildung: Leibschema skin, 2018, Gummiband verhäkelt, Fotos: Claudia-Maria Luenig

gefördert vom österreichischen Ministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Sonderausstellung: *INNEN von * GAEBERT * HOCHREIN * LANTENHAMMER * TEMPLINER

12.06 – 11.07.2021

Vier künstlerische Positionen auf der Arte Noah:

Christiane Gaeberts Linien, gezeichnet und geschnitten, formen die Idee.
Mia Hochrein präsentiert sich mit fotografischen Installationen als Archivarin vergangener Zeiten und Leben.
In Elvira Lantenhammers Malerei und Konzept kommt die Farbe zuerst.
Georgia Templiner zeigt Zeichnungen und Objekte zum Thema Kokon.
Die Künstlerinnen sind Mitglieder des künstlerischen Beirats des Kunstvereins Würzburg

Herzliche Einladung zum artist talk am Samstag, den 12.Juni 2021, 16 Uhr

Öffnungszeiten während OPEN ARTE
Samstag, 12.06., 11-18 Uhr
Sonntag, 13.06., 11-18 Uhr

Öffnungszeiten
14.06.2021 bis 11.07.2021
Do-Sa 15-18 Uhr, So 12-18 Uh

Hauptausstellung: Horst Kistner, 52 Years later

19.09. bis 02.10.2021

Horst Kistner konzentriert sich auf das Feld der inszenierten Fotografie. Der künstlerische Aspekt steht dabei im Vordergrund. Seine stilistischen Mittel und Bildsprache speisen sich aus seinem Erfahrungsschatz in der Werbebranche. Als immer wiederkehrendes Motiv verarbeitet er in seinen Werken die Leidenschaft für Vintage- Artikel und kinematographische Szenarien. Seine Arbeiten sind im weitesten Sinne Szenenbilder des Alltäglichen, zuweilen mit einer Spannung, wie sie David Lynch in seinen Filmen zu schaffen vermochte. Der Einfluss des Film Noir und Hitchcocks sowie Bezüge zur klassischen Malerei sind unverkennbar.

Horst Kistner: vor 52 Jahren in Würzburg geboren, 1986-1988 Fotografie-Studium am Lette-Verein Berlin, 1988-2012 professionelle Fotografie im Bereich Werbung/Food, seit 2013 ausschließlich künstlerische Arbeiten.
Horst Kistner lebt und arbeitet in Karlsruhe

Abbildung: Divine Flowers 2018, Ciglee-Prints auf Hahnemühle-Papier Ultra Smooth Foto: Horst Kistner, Portrait: Stephan Wenz

Hauptausstellung: Marc Taschowsky, Piraterie - Malerei und Skulptur

13.10. bis 14.11.2021

„Ich bin Kind der Fernseh-, Film- und Popkultur. Als ich ernste Malerei machen sollte, war das sehr schwer für mich zu verstehen: stand ich ein paar Jahre vorher doch noch nachts an Hauswänden und sprühte Graffiti. Ich fühlte mich immer wie ein Pirat, der sich nehmen musste, was er wollte um frei zu sein. Nun bin ich auf der ARTE NOAH Pirat. Mein Personal an Figuren besteht aus schwimmfähigen Material: es sind Enten, Vögel, auch Hunde. Auf meinen Bildern tauchen seit Jahren Fische auf. Ich werde viele dieser wasserbezogenen Objekte zeigen.“

Marc Taschowsky: 1972 in Frankfurt geboren, in Dortmund aufgewachsen, 1996-2001 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Hermann Albert, 2002 Diplom Freie Kunst, 2013 Internationales Malersymposium, Dunaharaszti, Ungarn, 2018 Arbeitsstipendium, Guanlan Printmaking Base, China Lebt und arbeitet in Berlin

Abbildung: Wächter, Portrait: Marcus Schenk

Hauptausstellung: Verena Freyschmidt, Dorthe Goeden, Begegnungen

verlegt auf 2022


Verena Freyschmidt bewegt sich im Bereich Zeichnung, Malerei und Wandinstallation. Aus Gesehenem und Erinnertem werden Linien und Strukturen in neue Zusammenhänge gesetzt: So entstehen gleichermaßen freie, künstlerische Schöpfungen wie Anmutungen an die Natur.
Verena Freyschmidt (geb. 1975 in Frankfurt am Main) lebt und arbeitet in Hanau und Offenbach.

Abbildung: Verena Freyschmidt, Rhzom (Detail), Tusche, Farbstift auf Papier Foto: Hanne Brandt

Hauptausstellung: Verena Freyschmidt, Dorthe Goeden, Begegnungen

verlegt auf 2022

Dorthe Goeden untersucht Wahrnehmungs- und Erinnerungsprozesse. Als gestalterisches Element legt sie die Linie zugrunde, die sie vom grafischen Gedanken der Zweidimensionalität löst. Kleinformatige Zeichnungen bilden die Basis für teils großformatige Papierschnitte.

Dorthe Goeden (geb. 1975 in Adenau) lebt und arbeitet in Münster.

Abbildung: Dorthe Goeden, Papierschnitte o. T. Foto: Dorthe Goeden, Portrait: Matthias Ibeler

Kooperationsausstellung: Schutzengel und Superhelden

16.06. bis 11.07.2021 abgesagt

Den Umständen geschuldet, müssen wir schweren Herzens diese Ausstellung absagen. Die Vorsitzende des Kunstvereins Würzburg schreibt dazu:

"Mit großem Bedauern, aber auch mit viel Verständnis haben wir Ihre Absage zu Ihrer Ausstellung „Schutzengel und Superhelden" auf der ARTE Noah zur Kenntnis nehmen müssen. Wir erleben selbst, wie die Kultur und das soziale Leben die Flügel gestutzt bekommen und aus freien Vögeln Kriechtiere zu werden drohen. Bei Ihnen jedoch geht es ja zusätzlich auch noch ganz direkt um die physische Gesundheit der Ihnen anvertrauten Menschen, was an die Belastbarketsgrenze der Betreuer geht. Wir wünschen Ihnen und allen Mitarbeitern des Erthal- Sozialwerkes viel Kraft und Geduld für Ihre so fordernden Aufgaben."


Kunstausstellung des Haus St. Michael im Erthal-Sozialwerk mit Werken von Menschen mit psychischer Erkrankung Wer bereits einmal eine psychische Krise überwunden hat, weiß: Der Weg zurück ins Leben kann lang und steinig sein. Oft braucht es einen „Schutzengel“, der den Weg weist. Andere werden für sich selbst zum „Superhelden“ und schaffen es aus eigener Kraft, sich Unterstützung zu holen. Was bei der Verarbeitung der Krise hilft, ist für viele die Kunst. Das Rehabilitationszentrum Haus St. Michael des Erthal-Sozialwerks zeigt auf der ARTE NOAH einzigartige Werke und unverfälschte Einblicke in die Gefühlswelt von psychisch erkrankten Menschen. Mit dieser Ausstellung unterstützt der Kunstverein die kunsttherapeutische Arbeit des Erthal-Sozialwerks. Abbildung: Ohne Titel, Ramona Wehner, 60 x 60, Ölfarbe auf Leinen