Kunstverein Würzburg

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Hauptausstellung 4/2021: Marc Taschowsky, Piraterie - Malerei und Skulptur
Hauptausstellung 3/2021: Horst Kistner, 52 Years later
Hauptausstellung 2/2021: Claudia-Maria Luenig, (Un)durchdringlich
Hauptausstellung 3/2020: Harriet Groß, Logik des Wassers
Video über die Ausstellung, die abgebrochen werden musste
Sonderausstellung 2021: *INNEN von * GAEBERT * HOCHREIN * LANTENHAMMER * TEMPLINER
Sonderausstellung 2020: Eva und Wolfgang Fischer, Form und FarbeVideo über die Ausstellung, die entfiel

Hauptausstellung 4/2021: Marc Taschowsky, Piraterie - Malerei und Skulptur

„Ich bin Kind der Fernseh-, Film- und Popkultur. Als ich ernste Malerei machen sollte, war das sehr schwer für mich zu verstehen: stand ich ein paar Jahre vorher doch noch nachts an Hauswänden und sprühte Graffiti. Ich fühlte mich immer wie ein Pirat, der sich nehmen musste, was er wollte um frei zu sein. Nun bin ich auf der ARTE NOAH Pirat. Mein Personal an Figuren besteht aus schwimmfähigen Material: es sind Enten, Vögel, auch Hunde. Auf meinen Bildern tauchen seit Jahren Fische auf. Ich werde viele dieser wasserbezogenen Objekte zeigen.“

Marc Taschowsky: 1972 in Frankfurt geboren, in Dortmund aufgewachsen, 1996-2001 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Hermann Albert, 2002 Diplom Freie Kunst, 2013 Internationales Malersymposium, Dunaharaszti, Ungarn, 2018 Arbeitsstipendium, Guanlan Printmaking Base, China Lebt und arbeitet in Berlin

Abbildung: Wächter, Portrait: Marcus Schenk

Das Video des Künstlergesprächs zwischen Marc Taschowski und Katja Tschirwitz finden Sie hier .

Hauptausstellung 3/2021: Horst Kistner, 52 Years later

Horst Kistner konzentriert sich auf das Feld der inszenierten Fotografie. Der künstlerische Aspekt steht dabei im Vordergrund. Seine stilistischen Mittel und Bildsprache speisen sich aus seinem Erfahrungsschatz in der Werbebranche. Als immer wiederkehrendes Motiv verarbeitet er in seinen Werken die Leidenschaft für Vintage- Artikel und kinematographische Szenarien. Seine Arbeiten sind im weitesten Sinne Szenenbilder des Alltäglichen, zuweilen mit einer Spannung, wie sie David Lynch in seinen Filmen zu schaffen vermochte. Der Einfluss des Film Noir und Hitchcocks sowie Bezüge zur klassischen Malerei sind unverkennbar.

Horst Kistner: vor 52 Jahren in Würzburg geboren, 1986-1988 Fotografie-Studium am Lette-Verein Berlin, 1988-2012 professionelle Fotografie im Bereich Werbung/Food, seit 2013 ausschließlich künstlerische Arbeiten.
Horst Kistner lebt und arbeitet in Karlsruhe

Abbildung: Divine Flowers 2018, Ciglee-Prints auf Hahnemühle-Papier Ultra Smooth Foto: Horst Kistner, Portrait: Stephan Wenz

Das Video zur Ausstellung finden Sie hier (ohne Anmeldung)und hier (Anmeldung erforderlich) .

Hauptausstellung 2/2021: Claudia-Maria Luenig, (Un)durchdringlich

Die Künstlerin beschäftigt sich mit der An- und Abwesenheit des Körpers im privaten als auch öffentlichen Raum. In den textilen Arbeiten wird der abwesende Körper erfasst, die gehäkelte Form orientiert sich direkt am Körper der Künstlerin. Die Abstraktion des Körpers unterstützt die Identifikation des ANDEREN. Man kann nicht nur die abstrakte Form erkennen, sondern die Überlagerung kreiert eine Illusion der Wirklichkeit. Und damit verdeutlichen die Arbeiten, ob Skulpturen oder Zeichnungen, die Grenzen zwischen Körper, Haut und Leib. Das Wirken an der Grenze zwischen dem Selbst und dem Anderen ist die Schnittstelle zwischen dem Individuum und der sozialen Welt.

Die Eröffnungsrede der Kunsthistorikerin Dr. Edith Almhofer finden Sie hier .

Claudia-Maria Luenig (*1957) studierte und lebte 14 Jahre in Australien, seit 1999 in Wien. Sie hat an Ausstellungen u.a. in Deutschland, Frankreich Süd- und Osteuropa und China teilgenommen. Seit 2004 betreibt sie das „basement“ in Wien (viermal Galerie-Preis „Das Engagierte Auge“).

Abbildung: Leibschema skin, 2018, Gummiband verhäkelt, Fotos: Claudia-Maria Luenig

gefördert vom österreichischen Ministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Das Video zur Ausstellung finden Sie hier .

Hauptausstellung 3/2020: Harriet Groß, Logik des Wassers

Video über die Ausstellung, die abgebrochen werden musste

Harriet Groß, Die Logik des Wassers Auf einem Schiff bleibt der scheinbar feste Untergrund des Ausstellungsortes in einer ständigen, meist unmerklichen Bewegung. Diesen Zustand möchte Harriet Groß auch in den Gedanken der Besucher erzeugen, die sich anhand von Notationen auf Tuschezeichnungen und einem Audio Guide in dieser, den gesamten Raum strukturierenden Installation, auf die Logik des Wassers einlassen können. Der Innenraum der ARTE NOAH scheint sich in einen fließenden zu verwandeln. Die Grenzen zu dem Element, in der sie verankert ist, verschwimmen auf mannigfaltigen Perzeptionsebenen mit den verschiedenen in den Fokus genommenen Wesensarten des Wassers – und das alles im leisen Rhythmus des Regens.

Mit Unterstützung der Sparkassenstiftung und BenKremerFilm gelang uns das erste Ausstellungsvideo.
Schauen Sie bitte hier .

Sonderausstellung 2021: *INNEN von * GAEBERT * HOCHREIN * LANTENHAMMER * TEMPLINER

Vier künstlerische Positionen auf der Arte Noah:

Christiane Gaeberts Linien, gezeichnet und geschnitten, formen die Idee.
Mia Hochrein präsentiert sich mit fotografischen Installationen als Archivarin vergangener Zeiten und Leben.
In Elvira Lantenhammers Malerei und Konzept kommt die Farbe zuerst.
Georgia Templiner zeigt Zeichnungen und Objekte zum Thema Kokon.
Die Künstlerinnen sind Mitglieder des künstlerischen Beirats des Kunstvereins Würzburg

Das Video zur Ausstellung *innen finden Sie hier .

Sonderausstellung 2020: Eva und Wolfgang Fischer, Form und Farbe

Video über die Ausstellung, die entfiel

Das Würzburger Künstlerpaar Eva und Wolfgang Fischer widmet sich in ihrer Ausstellung unterschiedlichen Genres der Kunst. Kleinformatige Plastiken stehen großformatiger Malerei gegenüber. In diesem Gegensatz entsteht ein Dialog, der von Spannung und Vielfalt geprägt ist. Farbe trifft Form. Ausdrucksstarke Bilder neben Facetten der menschlichen Figur.

Der Tag der offenen Kabinentüre am Samstag, 05.Dezember und Sonntag, 06.Dezember 2020, 11 bis 18 Uhr entfiel.
Ein Video des Künstlers zur Ausstellung finden Sie HIER .

Traditionell werden anlässlich der Open Arte Mitglieder, die Kunstschaffende sind, nach dem Senioritätsprinzip ihrer Mitgliedschaft vom Vorstand eingeladen, ihre Werke auszustellen.