Brigitte Schwacke relationship
14.03.–18.04.2010

„Brigitte Schwacke zeichnet im Raum. Ihre schwebenden Skulpturen aus dünnen, legierten Metalldrähten schaffen wie mit Bleistift gezeichnet Formen in der Luft. Ihre Gebilde umschließen Leere und grenzen diese aus, der Raum wird gegliedert, einbezogen und so zum Bestandteil der Arbeit.“ Claudia Weber
Die beiden großen Werkgruppen themis family und hirayama family wird Brigitte Schwacke für diese Ausstellung zu einem raumfüllenden Binnenkosmos strukturieren und so die ARTE NOAH in eine eigene Sphäre überführen.
Abbildung: Legierter Draht (Detail)
Die Künstlerin wurde 1957 in Marl geboren. Ein Stipendium und verschiedene Kunstpreise zeichneten Ihre Arbeiten aus, u.a. Kunstpreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart (2004), 1. Preis für den Kunst am Bau Wettbewerb, Neues Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München (2007) und Lothar Fischer Preis, Neumarkt in der Opf. (2009). Brigitte Schwacke lebt und arbeitet in München.
Katharina Hinsberg Spatien
02.05.–09.06.2010

Das Werk von Katharina Hinsberg (*1967) gründet auf einer vielfältigen Auseinandersetzung mit Zeichnung und dem Ausloten ihrer primären oder historischen Bedingungen, Techniken und Zusammenhänge. Spezifisch für ihr Arbeiten ist vor allem das Ausschneiden oder Durchbohren von gezeichneten Lineaturen, die aus dem Papier gelöst werden und damit zu einer fragilen Durchlässigkeit finden, welche das Medium neu zu hinterfragen sucht: die Zeichnung selbst wird zum Verschwinden gebracht, was zugleich aber Möglichkeit ist, diese neu zu denken und vorzustellen. Das Loch im Papier – dann auch als reale Kante und Rand zum Raum – ermöglicht es Katharina Hinsberg, ihr Werk schließlich auf raumbezogene Installationen zu erweitern.
Abbildung: „Perceiden“ (Detail), Bohrlöcher in Wand, Kunstmuseum Stuttgart, 2008, Foto: Uwe Seyl
Katharina Hinsbergs Arbeiten werden 2010 u.a. gezeigt im Kunstmuseum Bonn, im Kunstmuseum Stuttgart, im Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg, in der Städtischen Galerie Offenburg, in Kettle’s Yard, Cambridge (GB) und im De La Warr Pavillion, Bexhill-on-Sea (GB).
Katharina Hinsberg lebt und arbeitet auf der Raketenstation Hombroich.
Markus Wirthmann Stark 19, schwach 20
20.06.–28.07.2010

„Meine künstlerische Arbeit basiert auf Natur- sowie physikalischen und technischen Phänomenen, die ich in offenen Versuchsanordnungen in ästhetische Prozesse überführe und in Installationen und Bildobjekten erfahrbar mache. Innerhalb festgelegter Rahmenbedingungen, die sich meist für den Betrachter sichtbar erschließen, entstehen Arbeiten, die ihre Mittel und Medien (Licht, Wasser, Vakuum, Wind …) thematisieren, daneben aber immer auch das künstlerisch-experimentierende Vorgehen offen legen.“
Abbildung: „Äolische Prozesse – Wüste“, Kunstbank Berlin, 2004, Foto: Jürgen Baumann
Markus Wirthmann wurde 1963 in Aschaffenburg am Main geboren, studierte von 1986 bis 1993 in Braunschweig und Berlin. Seit 1995 lehrte er an verschiedenen Künsthochschulen im In- und Ausland, so war er 2006 bis 2009 Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin, der Chinesisch-Deutschen Kunstakademie Hangzhou und der Hochschule für Bildene Künste in Dresden. Wirthmann erhielt verschiedene Kunstpreise und Stipendien, u.a. das Niedersächsische Landesstipendium und den Otto-Dix-Preis 2003. Die Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers wurden seit 1989 in zahlreichen Ausstellungen international präsentiert, zuletzt beim Internationalen Fotofestival Knokke-Heist in Belgien, in der Shedhalle Zürich und im Berlinischen Landesmuseum.
Frank Herzog + Gisbert Lange
19.09.–07.11.2010

„Ist eine Tierhaltung im Bereich der Binnenschifffahrt möglich?“
Frank Herzog und Gisbert Lange verbindet eine 40jährige Künstlerfreundschaft. Für die Ausstellung in Würzburg fügen sie Arbeiten (Plastik, Malerei und Zeichnung) zusammen, die in unterschiedlichen Zeiten und Orten entstanden sind oder speziell für die ARTE NOAH angefertigt wurden, sich jetzt aber in einen neuen Kontext stellen und kurzzeitig zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen.
Fotoklasse Prof. Leistner „zwischen kommen und gehen“
Projektausstellung Fotografie der Klasse von Prof. Leistner an der
Fachhochschule Würzburg / Schweinfurt in der Zeit vom 01.08.–01.09.2010
der moment in dem das bild entsteht
der zeitraum in der das projekt realisiert wird
der ablauf des studiums
der weg durch das leben
diese fragestellungen bearbeiten die fotografiestudenten der fachhochschule würzburg in ihrem studium.
einige ergebnisse werden auf der arte noah präsentiert.
fotografische abschlußarbeiten werden ausgestellt.
die studenten waren u.a. in japan, uruguay, bangla desch, kasachstan oder aber auch in deutschland bzw. im studio für ihre arbeiten unterwegs.
portrait - reportage, - mode, - architektur sowie die subjektive fotografie sind themen mit denen die studenten von professor dieter leistner die zuschauer in ihren bann ziehen.
ab 19. september werden die arbeiten dann auf der weltmesse der fotografie, der photokina in köln im bereich academy meets photokina einem internationalen publikum von 160000 personen sowie 6000 medienvertretern vorgestellt.
silvia cardozo besuchte den lieblingsort ihrer kindheit, sarandi del yi in uruguay.
am wohnort ihrer großmutter bleibt die zeit scheinbar stehen. zwischen kommen und gehen überschreitet sie grenzen, um zurück zu den eigenen wurzeln zu finden.
holger schilling und stefan tobler zeigen die eng begrenzte, heile welt der vorstadtvillen.
während ihr schlieft nennen sie die bilder ihrer nächtlichen wahrnehmungen im noblen würzburger frauenland.

