Programm 2011

20.03.–27.04.2011 Svenja Ritter „Grüße aus der grünen Hölle“

08.05.–15.06.2011 Norvin Leineweber „kein Ort, keine Grenze, kein Name“

26.06.-03.08.2011 Andrea C. Hoffer „Raum“

07.08.-04.09.2011 Klasse Illu! Arbeiten aus den Illustrations-Klassen der FH Würzburg

25.09.–02.11.2011 Yukara Shimizu „Für eine lange Weile“


20.03.–27.04.2011

Svenja Ritter „Grüße aus der grünen Hölle“

Svenja Ritter „Grüße aus der grünen Hölle&ldquo - Installationsdetail, 2009

In Svenja Ritters Installationen wird der Betrachter oft unmittelbar zum Akteur in einer seltsamen Welt, zum Hauptdarsteller eines imaginären Films, dessen Schauplätze sie gestaltet. Schreckliches und Schönes bedingen einander um ein fragiles Gleichgewicht zu halten. Natürliches und künstliches gehen nahtlos in einander über, Wesen die an natürlich Gewachsenes erinnern, es jedoch nicht genau nachahmen, bevölkern oft Erdflächen in Innenräumen, oder machen sich den Ausstellungsraum zu Eigen. All das geschieht jedoch nicht ohne eine gewisse humoristische Ebene zu tangieren.

Abbildung: Installationsdetail, 2009; Foto: Svenja Ritter


Svenja Ritter

Svenja Ritters Objekte werden aus thermoplastischem Kunststoff geformt. Dieser wird in erwärmtem Zustand zu den skurril fragilen Gebilden geformt und durch angefügte Teile aus gegossenem Kunststoff ergänzt.

Svenja Ritter wird vertreten durch die Galerie Petra Nostheide-Eÿcke


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08.05.–15.06.2011

Norvin Leineweber „kein Ort, keine Grenze, kein Name“

Norvin Leineweber „kein Ort, keine Grenze, kein Name“

Leinewebers Beschäftigung mit der Perspektive geht einher mit der Klärung, wie Raum beschaffen ist. Für ihn ist jeder Raum grundsätzlich ein gefüllter, den es zu erforschen und aufzudecken gilt: als real, als imaginär oder als potenziell gefüllten Raum. Das räumliche Wahr nehmungsvermögen des Menschen lässt sich mittels optischer Gesetze erklären. Sie zu kennen ist – zusammen mit der Analyse des Raumes – die Voraussetzung für das, worum es Norvin Leineweber eigentlich geht: das „Wahrnehmungs-Bild“, d.h. das Bild von Reali tät, das nach Auswahl und Konkretisierung in unser Bewusstsein dringt. Oder – wie er es nennt – zwischen der „Natur des Sehens“ und der „Kultur des Sehens“ zu unterscheiden, und in Kenntnis der einen die andere sichtbar werden zu lassen. Dr. Susannah Cremer-Bermbach

Abbildung „Tessera Hospitalis“, 2007 (Detail): Norvin Leineweber Foto Norvin Leineweber: Wolfgang Klauke


Norvin Leineweber

Norvin Leineweber (*1966) ist Bildhauer und Grafiker. Er studierte an den Kuns akademien von Düsseldorf und Prag und lebt seit 2002 in Aachen. Seine letzten Einzelausstellungen waren: Die Läden des Louis Albert Necker, Niederrheinischer Kunstverein/Städtisches Museum Wesel, 2009; Vertikaler Horizont, Galerie Wack Kaiserslautern, 2009; Untiefe, FFFZ-Kulturforum Düsseldorf, 2010.


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26.06.-03.08.2011

Andrea C. Hoffer „Raum“

Andrea C. Hoffer „Raum“

Die Arbeiten der in Trinidad und Tobago lebenden Künstlerin Andrea C. Hoffer bewegen sich zwischen den Gattungen des Interieurs und der Landschaft, ohne hier eine klare Abgrenzung vorzunehmen. Räumliche und zeitliche Ebenen werden mit Licht und Schatten, Reflektionen, Farbtransparenzen und Überlagerungen dargestellt. Die meist eher gedämpfte Farbigkeit ihrer Tempera-Bilder vermittelt diesen eine traumhaft irreale Wirkung. Die Abwesenheit menschlicher Akteure verstärkt diesen Eindruck. Landschaft und Interieur verweben sich zum filmischen Set für ein natürlich atmosphärisches Geschehen. Auf einer abstrakten nicht naturalistischen Ebene erschließt sich dem Betrachter ein Zeit-Raum-Kontinuum.

Abbildung: Glare, 2009, Eitempera auf Nessel, 155 x 135cm, Courtesy Galerie Frank Schlag & Cie., Essen, Fotografie: Achim Kukulis, Düsseldorf


Andrea C. Hoffer

Andrea C. Hoffer (geboren 1964 in Kirchhellen) studierte von 1994-1999 Malerei bei Prof. A.R. Penck an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1998 zahlreiche internationale Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. 2007 National Museum of Trinidad und Tobago, West Indies. Weitere Einzelausstellungen in 2011: Neue Galerie Gladbeck, G.B. Kunst Trier, Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Düsseldorf und Tobago, West Indies.


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07.08.2011 – 04.09.2011

Klasse Illu!

Arbeiten aus den Illustrations-Klassen Florian Bayer und Prof. André Rösler

Studenten der Illustrations-Klassen der Hochschule Würzburg-Schweinfurt haben sich mit Stift, Pinsel, Schere und Computer auf die Suche begeben und ihr Umfeld als fremdes Terrain neu erkundet. In der direkten Auseinandersetzung sind Geschichten, Gedanken und Bilder entstanden, die den Schwerpunkt immer auf die persönliche Sichtweise setzen. Ihre Qualität entspringt dem Prozess genauer Beobachtung und der Suche nach einer persönlichen Handschrift.

Vernissage am Sonntag, 07.08.2011 um 11 Uhr.

Die halbstündige „Eine ART Führung“ durch die Ausstellung findet zur Finissage am So., 04.09.2011 um 19 Uhr statt.

Klasse Illu!


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25.09.–02.11.2011

Yukara Shimizu „Für eine lange Weile“

Yukara Shimizu „Für eine lange Weile“

Die bei Nacht oder im Regen aufgenommenen Landschaften in Yukara Shimizus Fotoarbeiten erfahren durch Auswahl und fotografische Inszenierung dieser Situationen eine Präzision, die weit über die gewöhnliche Wahrnehmung hinausgeht. Zugleich gewinnen sie durch die subtilen Differenzierungen eine Realität und unmittelbare Präsenz, die die Betrachter einbeziehen, auch in das seltsam Befremd liche, das die detaillierten Bildinformationen hervorbringen. Die menschenleere Landschaft verwandelt sich zu einem eigenen, zeitlosen Vorstellungsraum, wird zu einem anhaltendem Moment, stillstehend und andauernd.

Foto „Andauer“, 2010 (Detail): Yukara Shimizu


Yukara Shimizu

Yukara Shimizu wurde 1964 in Tokio geboren und studierte Kunst in Tokio, London, München. Ihre Arbeiten wurden gezeigt u.a. in der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen, Städtischen Galerie Traun stein, SK Stiftung Köln, im Kallmann-Museum, Ismaning, im Haus der Fotografie, Dr. Robert Gerlich Museum, Burghausen. Yukara Shimizu lebt und arbeitet in München.


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Kunstverein Würzburg e.V. | Kunstschiff ARTE NOAH | im Alten Hafen | hinter dem Kulturspeicher | Veitshöchheimer Str. 5

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